Weltwerdung. Zeit. Unvergänglichkeit.
Was entstanden ist, verändert sich und wird neu.
Linie / Bewegung
Die Bewegung ist unsichtbar,
Aus dem Impuls entsteht eine neue innre Ordnung.
Zentrierte Bildordnung
Verkörperung / Sein in Erscheinung
Das Erkannte wird Leben.
Die innere Wahrheit findet Ausdruck in der Welt.
Aus Wahrnehmung wird Gestaltung.
Aus Erkenntnis wird Sein.
Verkörperung ist die Bewegung, in der Wahrnehmung ins Leben tritt.
Aus dem reinen Wahrnehmen entsteht eine Erkenntnis – nicht als fertiger Gedanke, sondern als lebendige Erfahrung. Was sich im Inneren zeigt, sucht seinen Ausdruck in der Welt: durch Handlung, Haltung, Sprache, Bewegung und Gestaltung.
Verkörperung bedeutet, dieser Erkenntnis Raum zu geben und sie Teil des eigenen Seins werden zu lassen. Es ist der Moment, in dem aus einem Erkennen ein Erleben, aus einem Impuls eine Bewegung und aus einer Möglichkeit Wirklichkeit wird.
Dabei geht es nicht darum, etwas zu erzwingen. Verkörperung entsteht aus der Verbindung mit dem eigenen inneren Impuls und dem Vertrauen in den Prozess.
Was in der Wahrnehmung sichtbar wurde, beginnt zu leben.
So verbindet sich Reines Wahrnehmen – IN-MITTEN SEIN mit Verkörperung:
Erst lauschen wir dem, was sich zeigt. Dann lassen wir es durch uns in die Welt wirken.
Ursprung → Reines Wahrnehmen → Erkenntnis → Wandlung/Durchlichtung → Verkörperung → neue Wahrnehmung
井 2.46.1
selbstorganisierter farbprozess, durchwirkt, feld sich flächig vom zentrum aus in alle richtungen verteilend, rhythmisch perforiert, durchlässig-kohärent dicht mit klaren abgrenzungen, randoffen auslaufende feldstruktur, klar gesetzt, rückseitig räumlich blickeinnehmend, organartige durchdringung, stellenweise verwoben
mischtechnik auf glas
2020
160 x 90 cm
mal- und rückseite
verkörperung
die sprache des purpur
form – bewegung – durchwirkung