Lucia Fischers Malerei untersucht, wie Form aus Material, Zeit und Wahrnehmung entsteht.

Fließende Farben entwickeln über Wochen, Monate oder Jahre eigenständige Strukturen, die durch Beobachtung und künstlerische Entscheidung zu vielschichtigen Bildräumen werden.

Figürliche, körperhafte oder gesichtsartige Erscheinungen treten dabei hervor, ohne bewusst dargestellt zu sein. Seit 2016 erweitert Glas diesen Prozess zu einem mehrschichtigen Wahrnehmungsraum, in dem Vorder- und Rückseite gleichermaßen Teil des Bildes sind.