Kunst als Erkenntnisweg

Den Weg der Seele gehen

Malerei in der Studienzeit von 2002-2006 (Krefeld) und 2007-2012 (Berlin)

Ich möchte nicht so anfangen, wie viele Künstlerbiografien anfangen: Bereits schon als Kind... usw... auch möchte ich keine komplizierten Worte verwenden, da der Weg der Kunst im Grunde nicht kompliziert ist. Sie verwendet eine Sprache, die für jede Seele verständlich ist, die es anzusprechen gilt. Kompliziert wird es erst, wenn man selbst ein Werk herstellen möchte, dass etwas sichtbar macht, dass man nicht aussprechen kann. Ich möchte nicht, dass der Eindruck entsteht, dass meine Geschichte wichtiger ist als die der anderen Menschen. Denn ich bin den Weg der Kunst ganz naiv gegangen und völlig ohne Vorkenntnisse mit einer großen Sehnsucht in meinem Herzen, und einer eher romantsichen und unreflektierten Vorstellung von Kunst. In der Blüte meiner jungen Erwachsenenzeit, als ich gerade Karriere in der Wirtschaft machte, auf 20 Jahre Angestellten-Leben inkl. kaufmännischer Ausbildung und nebenberuflichem Studium zurückbilcken konnte, wünschte ich mir mehr freie Zeit zu haben. Unbewusst war meine Sehnsucht sehr stark und ich bewarb mich auf ein Kunststudium in Berlin. Ich dachte nicht, dass ich je genommen würde. Mein Wunsch ging dann in Erfüllung, womit ich niemals gerechnet hätte. Ich kündigte meinen Job und ich trauerte meinem Arbeitsleben schon mit einer Träne nach, weil ich gerne in Teams arbeite und gemeinsam gewinne und Anerkennung aufsauge wie ein Schwamm. 

 

Zu dieser Zeit war mir nicht bewusst, dass ich in einem über Jahrtausende altes und durch die Industrialisierung beeinflussts Denk-System lebte, in dem ich mich, wenn ich in seltenen unbeschäftigten Stunden der Besinnung, wie in einem Gefängnis fühlte, bei dem ich allerdings die Gitterstäbe  nicht sehen konnte. Für mich gab es keine Möglichkeit, herauszutreten. Ein Schritt alles zu verlassen wäre für mich nicht möglich gewesen. Schon als Kind hatte ich ein Bild gemalt, dass ein Universum zeigte, in dem die Planeten in Gefängnissen sitzen. Keiner in meinem Umfeld spiegelte mir meine Gefühle, keiner sprach über Gefühlsthemen und wenn, dann nur ganz oberflächlich. Im Beruf nutzte ich die kaufmännsiche Sprache. Probleme wurden nicht besprochen, Gesprächskultur gab es nicht. Alles lief ja, wie irgendwer mal festgelegt hat. Keiner wagte zu hinterfragen. Die Pubertät war vorbei, jetzt war man erwachsen. Ich konnte auch nicht formulieren, was mit mir los war. Alles um mich herum lief gut: die Beziehung, Karriere, Geld, Wohnung, Freundschaft, Spaß, Familienfeiern, reichlich Urlaube im Jahr und alles drum herum. Jeder von Außen könnte sagen, dass es perfekt war. Innerlich jedoch fühlte ich mich wie in einem Hamsterrad und mir fehlte etwas. Ich war oft sehr traurig und leer und konnte mich an nichts mehr so richtig erfreuen. Manchmal sah man mir das auch an, wenn ich nicht gerade wieder Spaß hatte. Manchmal, wenn ich in der Natur war, dann spürte ich wieder ein gutes Gefühl in mir aufkommen, das mich beruhigte und bei dem ich mich verbunden fühlte. Trotzdem fühle ich mich oft in Beziehungs- und Verpflichtungs-Dingen verwickelt, die ich machte und mit bravour erledigte, das innerliche JA dafür aber nicht gegeben habe. Ich kam mir vor wie ein schlafender Mensch mit offenen Augen. Und mein sinnliches Erleben war sehr beschränkt. Ich erlaubte mir dafür keinen Raum, weil ich Angst hatte, es würde mich vom Geld-Verdienen abhalten. Es musste alles effizient laufen. Und ab und zu ließ ich den angestauten Druck durch Sarkasmus, Ironie oder Intelligente Phantasie entweichen. Heftige Feiern, Männer-Frauen-Themen und Tanzabende waren nicht selten.

 

Mein Geist war und ist immer noch entsprechend auf diese "Realitätsverwaltung" geeicht. Und nicht umsonst nehmen die Kunstschulen nur junge Leute, weil dort noch Offenheit und die Verbindung zu den kreativen Kräften gegeben ist. Bei mir war sie noch da, ich hatte sie in all den Jahren geschützt. Ich war mir dessen aber nicht bewusst.

 

Jede Vergangenheit zeichnet sich neu und anders, wenn sich der Blickwinkel ändert, durch den man schaut. Deswegen möchte ich hier auf einige meiner wichtign Etappen der künstlerisch-ästhetischen Untersuchungen eingehen und sie durch den Filter der sinnlichen Entwicklung und Fähigkeiten untersuchen. Mir ist klar, dass dies nur eine Möglichkeit ist, sich auf das Werk eines Künstlers zu beziehen. Auch ist alles von meiner persönlichen Erfahrung gefärbt. Jedes Bild ist so mit meiner Lebenssituaation zu dieser Zeit verknüpft und mit meinen Interessen und Einflüssen von Schriften und Büchern beeinflusst. Heute muss ein Mensch so viele Bilder in einer Stunde verarbeiten wie ein Mensch im Mittelalter ein ganzes Leben lang. Deswegen gebe ich mir Mühe, die wichtigsten, mir bewussten Einflussfaktoren zu benennen in dem Bewusstsein, dass auch viele Bilder im Internet dafür wesentlich sein könnten. Ich gehe also von meinem subjetiven Blick aus, denn für mich gibt es nur diesen subjektiven Filter. Es gibt für mich  keine andere Quelle die verifizieren kann, das mein Erleben echt ist und richtig. Ich stehe da dem Existantialismus sehr nahe. Nur wer die Erdbeere geschmeckt hat, kann wissen, wie sie schmeckt. Und erst so kann er sich richtig in die Person einfühlen, die sie gerade isst. So funktioniert Nachempfinden. Das geht nur, wenn man sich selbst an die Erfahrung erinnert. Mit der Seele ist es genauso.: wir brauchen Raum und Zeit dafür, sie wahrzunehen, sich an sie zu erinnern. Die Malerei ist ein Weg.

 

Deswegen habe ich im Laufe meines Studiums alles Texte in meinen Geitst und in meine Seele einfließen lassen. Ich wollte und konnte es auch nicht, Texte wie so weit von mir entfernen, dass ich "gefüllos" darübr sprechen kann. Meine Auffassung von Kunst ist und war: mich ganz darauf einzulassen. Ich habe alle Bücher in mich hinein gelassen, sie nicht nur mit meinem Verstand und Intellekt, sondern vornehmlich mit meiner ganzen Seele gelesen, damit ich einen Abgleich haben konnte, ob etwas wahr ist, das geschrieben steht oder nicht. Es gibt für mich nirgendwo eine objektive Wahrheit oder richtige oder falsche Wahrnehmung. Ich kann nur sagen, was ich erfahren und empfunden habe und wann mich mit welcher künstlerischen Erfahrung ein Geistesblitz getroffen hat und mir "wieder" einen weiteren Baustein zu dem großen Lebnsbild geliefert hat. Ich kann bis heute noch nicht beschreiben, wie wunderbar dieses Erlben ist, wenn an den Grundfesten des Denkens gerüttelt wird und mich immer wieder ins Offene stößt.

 

In meinem Werdegang habe ich mich in Etappen erinnern dürfen, mit wem oder was ich innerlich wirklich verbunden bin, das ich nicht nur eine Arbeiterin und Angestellte bin, sondern viel mehr als das bin, eine Intelligenz an meiner Seite habe, die viel größer ist als ich es bin. Mein künstlerisches Ziel ist eine Sprache sichtbar zu machen, die stets da ist, aber in anderen Gesetzmäßigkeiten zu uns spricht. Da ich es mit Sprache nicht sichtbar machen kann, benutze ich Farbe und Material, um es zu zeigen. Oft genug scheitere ich selbst daran, weil mein Geist keine Erklärungen hat. Meine Glaubensstäze stehen mir dann oft selbst im Weg, weil ich die intuitive Intelligenz nicht planen kann. Sie entfaltete sich nur im Jetzt und nur dann, wenn ich nichts gedankliches Konstruiere. Manche nennen es "Medium" oder "Channal" sein.

 

Meine Malerei hat Erinnerungen hervorgerufen, die ich durch meine geistige Fokussierung auf das Alltagsleben völlig vergessen hatte: Die Erinnerungen an meine Seele, an meine Verbundenheit mit der Erde und allem Lebendigen, das existiert.  Diese Stimme kann sich nur entfalten, wenn der Geist frei sein kann. Wenn genug Zeit da ist, in die Stille zu gehen. Man kann das an den Bildern schön sehen, dass ich mit meiner Diplomarbeit nach 10 Jahren Kunst etwas auf den Punkt bringen konnte, das sich als ein eigenständiges Wesen und eine ferne Sprache entpuppt. Das hat es in dieser Form noch nie so gegeben. Und keiner der Professoren hat es erkannt, was für ein unglaubliches Phänomen sich da "ins Bild" gesetzt hat.

 

Frühe Arbeiten in den Anfängen meiner Malerei führten mich während meines Studiums in Krefeld nach einigen Experimenten mit unterschiedlichen Farben und Materialien schnell zu grundsätzlichen Zuständen, die ich visuell ins Bild setzte: die Bewegheit und die Ruhe. Bei meinem ersten Stillleben ist die zentrierte Position schon sichtbar und erkennbar (Zitronen). Nichts daran ist Zufall. Aufgabenstellung war: Stelle dir selbst ein Stillleben zusammen und male es. Die höhre Bedeutung dieses Arrangement erschließt sich mir heute erst. Es ist eine präzise Antwort auf meine damalige Frage: Was ist Kunst? Das Bild zeigt die Lebensweisheit: Die Einheit in der Zweiheit. Heute weiß ich darum, weil ich viel gelesen und über das Leben reflektiert habe. Damals waren es für mich nur Zitronen. Ich konnte die Sprache nicht hören. Aber jetzt verstehe ich sie. Damals experimentierte ich mit vielen verschiedenen Materialien, wie Kreiden, Aquarell, Öl, Acryl und Lack und malte mit Waschlappen, Pinsel, Spachteln auf Holz, Metall, Leinwand, Glas. Es war wie eine Explosion, ich wollte alles erkunden. Die erste nennenswerte freie Serie ohne Vorgaben malte ich mit Öl auf Baumwolle (N.Y.) bei der ich meine Empfindung von Stadtleben eher abstrakt darstellte. Heute zurückgebickt wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass ich mal in die Großstadt ziehen würde....

 

Später löste ich mich mehr und mehr vom Gegenstand --> über eine Studie auf einem Holzbrett fand ich heraus, was mich mich wirklich interessierte (Studie). Ich malte so lange kleine Ausschnitte von einem Innenhof, bis ich das ins Bild brachte, was mich eigentlich interessiert. Bei dieser Arbeit ist schön zu sehen, dass es (v.l.n.r.) vom Kompliziertem ins "Einfache" verläuft. Parallel las ich in dieser Zeit Kandinskys Schriften, Punkt und Linie zur Fläche. So kam ich nach mehreren Bildern zu den abstrakten Formen in Acryl, die ich exakt und gradlinig mit einer Abklebetechnik malte (Parkplatz) und ebenfalls ganz frei nach der Natur abzeichnete und auf dem Bildträger komponierte (Garten). In diesen Jahren sind dazu jeweils Serien entstanden und wenn ich etwas für mich persönlich "klar" hatte, verweilte ich nicht weiter bei dem Thema und probierte Neues aus. So bin ich als Persönlichkeit mit meinen Bildern und deren Erkenntnisse gewachsen. In klassischer Weise habe ich in dieser Zeit noch mit den Pinseln gearbeitet und mich an realen Situationen orientiert. Das Bild hing beim Herstellen noch an der Wand oder auf der Staffelei.

 

Ein Schlüsselbild spachtelte ich bereits ganz zu Beginn in meinem Studium in 2002 mit Ölfarben (Berg und See), ich war damals von Bob Ross inspiriert, den ich nachts irgendwo im Fernsehn gesehen hatte. Aber ich habe nicht Bobb Ross nachgemalt, sondern meiner Intuition freien Lauf gelassen, und die Bobb-Ross-Methode meinem eigenen Empfinden nach eingesetzt. Es ist erstaunlich, dass diese recht unbewusst und präzise Bilderfindungen - die ich damals nicht ernst genommen habe und nicht wahrnehmen konnte - bereits schon die gleiche Sprache beinhaltet, die heute mein Werk auszeichnet, nur das ich noch keine Sprache in der äußern Form finden konnte. Dieses Phänomen der der Landschaft im Zentrum des Bildes hatte mich damals schon sehr berüht, insbesondere, wie es in der Mitte sitzt und wie wichtig der Bezug von Form zu Hintergrund bzw. zum Format hat. (Foto ist sehr schlecht, leider kann ich auch keines mehr machen, da die Arbeit verschollen ist.)

 

o.T. (Berg und See.), ca. 50x 50 cm, Öl auf Holz, 2002

Nachdem ich mich persönlich aus einigen gesellschaftlichen Konstellationen und Beziehungsgeflechten löste, konzentrierte ich  mich auf großen Papierbögen ab einem Format von ab 133 cm bis 280 cm. Ich baute "Riesenpinsel", die bis zu 60 cm breit waren. Zum Befüllen der Farbe nutzte ich längliche Blumenkästen, die man sich an den Balkon hängt.  Ich wollte mehr Dynamik in den Malprozess einbringen (Brunnen). Gleichzeitig entstanden Videos in Urlauben und auf Spaziergängen, von denen ich Zeichnungen bzw. kleine Malereien auf Papier machte. Ich ließ also das Video laufen und übertrug die Empfindung auf das Papier (Wald). Dazu entstanden mehrere Arbeiten. Bis ich dann dazu kam, mich völlig vom Gegenstand zu lösen und Arbeiten aus meiner Innenwelt heraus  herzustellen (Farbwelt/Grün).

 

Beispiele für die vielen Filzzeichnungen, ca, 14,5 x 21 cm, Bleistift, Kugelschreiber, Lackstift, Marker, Filzstift auf Papier, 2006-2007

Später, 2006-2007 zeichnete ich hunderte kleine Papierformate (Filzzeichnungen) mit handelsüblichen Stiften (Bleistift, Lackstift, Filzstift, Kugelschreiber, Marker und Edding). Dazu führte ich unter Beeinflussung von Kandinsky auch "Rhythmus-Studies" durch, bei denen ich mit Eddings in sekundenschnelle auf kleinen Formaten zeichnete (Rhythmus-Studies). Mit den bunten Zeichnungen wollte ich die Vielfalt der unzähligen Möglichkeiten der Bildfindung zelebrieren und die Freude, künstlerischen und schöpferischen Schaffen ins Werk setzen. In einer Ausstellung hatte ich die farbigen Filzstiftzeichnungen 188 Stück an einer 10 Meter Wand in kleinen Metallrahmen Naht an Naht in 4 Reihen aufgehängt (Filzzeichnungen).  "Mit den Reizen nicht geizen" war ein Titel, der in einer Zeitung zu lesen war. (mehr)

 

Beispiele für die Rhythmus-Studies, ca. 14,5 x 21 cm, Edding auf Papier, 2006

Während ich meinen Wohnsitz nach Berlin verlegte und mich in meinem 2. Studium in Berlin ab 2007 auf die Bildhauerei und theoretischen Studien konzentrierte, und zum ersten Mal seit 20 Jahren nicht Vollzeit arbeitete und Zeit für mich selbst hatte, durchlief ich selbst eine Art psychische Metamorphose durch Erkenntnisgewinn. Ich beschäftigte mich mit Philosophie, Phänomenologie, Dichtung, Psychologie, Spirtualität, Wissenschaftlichen Erkenntnissen aus Physik, Biologie, Astrologie, Hirnforschung und diversen religiösen Ansätzen. Dieser ganze eruptive Prozess der Auseinandersetzung führte mich zur Dekonstruktion meiner gesellschaftlichen Identität zur weiteren Öffnung und bewussten Wiederentdeckeung meinem tieferen, mir innenliegenden Kern, den ich heute als Quelle bezeichne. Ich zeichnete regelmäßig zwischendurch, kam nach einigen räumlichen und installativen Arbeiten 2010 wieder zur Malerei zurück und begann die Auseinandersetzung mit fließenden Malprozessen, die sich schon Jahre zuvor in kleineren Zeichnungen nebenher ankündigten (Spotzeichnung). 

 

o.T.  (Spotzeichnung) 14,5 x 21 und 30 x 40 cm, Tusche, Airbruschfarbe, Bleistift auf Papier, 2010

Alle persönlichen und technischen Erfahrungen bündelten sich nun in einer neuen Malereitechnik, bei der alles fließt; der Geist, die Airbrushfarben, Tuschen, Schelllacke und Pigmente sowie das Mineral- und Quellwasser. Dadurch wird eine höchst spontane und intuitive Arbeitsweise gefordert. Bei diesen Arbeiten hatte ich den Eindruck, dass sich die Bildsprache intensiviert hat und sich die innere Arbeit, die ja oft im Außen nicht an sichtbaren Ergebnissen abzulesen ist, gelohnt hat.

o.T.  (Spotzeichnung) 30 x 20 cm, Tusche, Airbruschfarbe, Bleistift auf Papier, 2010

Experiment um Experiment reihten sich aneinander, um Reaktionen, Schichtungsverhalten, Interaktionen der Farben untereinander, dem Material (Papier/Leinwand/Glas/Stein/Gips/Kunststoff) sowie Leitungswasser, Mineralwasser, Quellwasser herauszufinden. Dabei ist die heutige Kombination Quellwasser/Aibrush/ Tuchen/Schelllacke Keilrahmen/Baumwolle entstanden (Diplomarbeit: Just Now). Eine Kombination, die unzählige Möglichkeiten beinhaltet und bewusst von mir in ihrer Offenheit gewählt ist. Mir scheint, es entfaltet sich in dieser Offenheit der wesentliche Blick. Meine Diplomarbeit im Jahr 2011 hat das für mich auf den Punkt gebracht. Diese Arbeit ist mit der Absicht entstanden, aus dem freien intuitiven Machen heraus das entstehen zu lassen, das sich "durch sich selbst" zeigen will.


o.T. (Just Now), ca. 184 x 204 cm, Airbrushfarbe, Mineralwasser auf Leinwand, 2011



 

 

 Malerei ab 2011

 

 

o.T. (Zitronen), ca. 50 x 60 cm, Öl auf Baumwolle, 2002

o.T. (Landschaft), ca. 30 x 60 cm, Öl auf Baumwolle, 2002

o.T. (N.Y.), ca. 120 x 100 cm, Öl auf Baumwolle, 2003

o.T. (Studie), 30 x 80 cm, Öl auf Holz, 2003

o.T. (Parkplatz) ca. 120 x 90 cm, Acryl auf Baumwolle, 2004

o.T. (Garten), ca. 21 x 15 cm, Acryl auf Holz, 2004

o.T. (Garten2), ca. 21 x 15 cm, Acryl auf Holz, 2004

o.T. (Brunnen), ca. 133 x 160 cm, Acryl auf Papier, 2005

o.T. (Wald), ca. 21 x 14,5 cm, Öl auf Papier, 2005

o.T. (Farbwelt), ca. 160 x 133 cm, Acryl auf Papier, 2005

o.T. (Grün), ca. 133 x 170 cm, Acryl auf Papier, 2005



Der Weg der Kunst hat meine  Identität verändert. Meine Studien zur indischen, französischen und deutschen Phiilosophie, Phänomenologie, Psychologie und zu zeignössichen "Erleuchteten" Personen in Europa und USA haben mir neue Denkhorizonte geöffnet, Seminare zu verschiedenen Themen haben mir viel über mich und mein Verhalten gelehrt. Eines jedoch ist immer gleich geblieben: Mein innerster Kern, die Verbindung zu Mutter Erde zu dem Universum ist heute im Gewand des Friedens gebettet. Heute fühle ich mich als Wesen des Universums. Als Wesen auf diesem Planeten, das einem biologischen Kommunikationsnetz zugehört, das milliarden Jahre gewachsen ist. Es hat eine völlige Umkehrung des Denkens stattgfunden. Ich weiß, dass ich einen Körper, einen Geist und eine Seele habe. Ich weiß, dass sich die Sprache der Seele in Zeichen mitteilt und mich sehr sanft an die Liebe heranführt, in dessen Licht alles anders erscheint als man je zu hoffen gewagt hätte. Der Geist muss sich schrittweise daran gewöhnen, weil er sonst durchdreht. Es gibt einen passnden Spruch: Hass ist krass, Liebe ist krasser. Und das stimmt. Wer einmal diese Dimension der Liebe wahrgenommen hat, will nichts anderes mehr. Dies ist eine Sehnsucht, die nicht schmerzt, sondern Erfüllt, anfüllt, weil du es selbst bist, aus dem dieser Quell entspringt. Und dieses Sehnen führte mich einst zur Malerei. Nun führt mich über die Malerei dazu, andere Menschen zu ermutigen, auf ihrem Pfad zu wandeln, auch wenn es der Geist manchmal nicht versteht und viel Angst hat vor dem was sich auf dem Weg zeigt. Sei gewiss: Du bist nicht allein. Wir alle gehen den Weg auf eine Zukunft zu, die das Paradis auf Erden erschafft. Ein Leben ohne Konflikt ist möglich, wenn wir der Seele folgen und immer in ihrem Zusammenhang handeln. Die Zeiten der Manipulation und des Mißbrauchs ist vorbei, weil wir uns als das erkennen, was wir sind: wir alle sind Aspkte des einen. Und das wird ein Haneln nach sich ziehen, das den Planten voranbringt. Was Frieden und Einheit produziert. Krieg und Kontrolle hören dann einfach auf. Im Angsicht der Liebe ist dies nicht mehr nötig.